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Publikation „1,5°C“ gewinnt Deutschen Fotobuchpreis

[09|12|2021]

Die als Bachelorarbeit entstandene Publikation „1,5°C“ von Matthias Ziemer ist in der Kategorie „Studentisches Projekt“ als Preisträger in Gold mit dem Deutschen Fotobuchpreises prämiert worden.

 

 

 

 

 

 

Mit dem Deutschen Fotobuchpreis werden jährlich die besten Fotobücher des deutschsprachigen Raumes ausgezeichnet. In seiner ausgezeichneten Publikation, die als Bachelorarbeit unter der Betreuung von Renate Gress an der Fakultät für Design entstanden ist, beschäftigt sich Matthias Ziemer mit den katastrophalen Folgen der globalen Erderwärmung am Beispiel der Mongolei. Für seine Recherche reiste er zwei Monate durch das Land – bis er zu Beginn der Coronakrise außerplanmäßig von der mongolischen Regierung ausgeflogen werden musste. In der Metropole Ulaanbaatar sowie auch im Süden Landes dokumentierte der Fotograf die Lebensbedingungen der Stadtbewohner und den Alltag der Nomaden im Kontext des Klimawandels und den verheerenden Folgen.

 

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„Inhaltlich beschreibt Matthias Ziemer seine differenzierte Dokumentation aus der Perspektive eines Reiseberichts, der sich mit objektiven Fakten und Erhebungen zu sich verändernden Aspekten des Klimawandels, der Population, Desertifikation, Gletscherrückbildung, Luftverschmutzung, Wasserverschmutzung und Wasserverknappung im Kontext der unterschiedlichen Wirtschaftszweige des Landes vermischt. Formal wechseln sich die Beschreibungen mit Bildern zu den jeweiligen inhaltlichen Zusammenhängen ab. Gedruckt auf hochwertigem Papier und im Bewusstsein um gestalterische Aspekte der Typografie, stellt Matthias Ziemer eine kritische Betrachtung der Mongolei im Kontext der Klimadebatte und Verantwortung zum Handeln vor.“, erläutert die Jurorin Barbara Hofmann-Johnson in ihrer Laudatio.

 

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