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Mobilitätskonzepte der Generation Z

Vier Design-Studierendenprojekte erhielten eine Auszeichnung von Hyundai (Foto: Hyundai).
Vier Design-Studierendenprojekte erhielten eine Auszeichnung von Hyundai (Foto: Hyundai).

[02|02|2021]

Unter dem Motto „Individual mobility experience aimed at generation Z for the Hyundai brand“ haben haben Studierende der Fakultät für Design ihre Visionen für die Generation Z gestaltet. Vier Projekte wurden ausgezeichnet.

 

Im Zentrum der Gestaltungsüberlegungen standen die Erwartungen der Generation Z, also der zwischen 1997 und 2012 Geborenen, an die individuelle und öffentliche Mobilität der Zukunft.

 

Begleitet und betreut wurde der Wettbewerb des Automobilkonzerns Hyundai von einem interdisziplinären Team von Designern sowie dem Hyundai Design-Chef Thomas Bürkle und Prof. Dr. Othmar Wickenheiser, Professor für Transportation Design an der Fakultät für Design.

 

Die vier prämierten Projekte im Detail

 

'Coup-e' von Paul Anker
'Coup-e' von Paul Anker

Die modulare Mobilitätsstudie „Coup-e“ von Paul Anker zeigt den Weg auf, wie sich Hyundai den öffentlichen Nahverkehr vorstellt. Während der Antrieb autonom und emissionsfrei gestaltet wird, kann der Verkehrsteilnehmer selbst über die Fahrgastzelle bestimmen und sie gestalten. Will er in Gesellschaft unterwegs oder lieber nur für sich sein und mit Abstand zu den anderen Fahrgästen? Ein modulares Konzept bietet vielfältige Variationsmöglichkeiten.

 

Die schnell getauschten flexiblen Sitzmodule richten sich nach den Bedürfnissen der Menschen und erhalten gerade unter den derzeit geltenden Distanz- und Hygieneregeln der Corona-Pandemie einen aktuellen Ansatz. Je nach Fahrgastaufkommen kann die Studie zwischen den vorn und hinten sitzenden Antriebsmodulen individuell verlängert oder verkürzt und der Abstand zum Mitmenschen reguliert werden.

 

 

'Kibun' von Sümeyra Yalcin
'Kibun' von Sümeyra Yalcin

Im Zukunftskonzept „Kibun“ von Sümeyra Yalcin - das koreanische Wort „Kibun“ steht für die Charaktereigenschaften eines jeden Menschen - bietet eine autonome Passagier-Drohne dem einzelnen Menschen nicht nur Platz in immer voller werdenden Großstädten, indem die mit Wasserstoff betriebene Drohne den Luftraum nutzt. Das Exterior passt sich gleichzeitig dem Persönlichkeitsprofil des Drohnen-Abonnenten an und ermöglicht dem Fahrgast ein neues Level an User Experience. Basierend auf dem Persönlichkeitsprofil jedes Menschen wird ein individuelles Muster grafisch auf die Seiten der Drohne projiziert - ein individuelles Kunstwerk entsteht.

 

Das Konzept der Designstudentin unterstreicht zugleich, dass der Generation Z das reine Fahrerlebnis wichtiger sein wird als der Besitz. So wird die Drohne abonniert statt gekauft und passt sich auf jeden Abonnenten individuell an.

 

 

„Cyber Race“ von Youngdo Kim
„Cyber Race“ von Youngdo Kim

Mit dem Projekt „Cyber Race“ von Youngdo Kim werden in einem Virtual-Reality-Rennen über alle Generationen hinweg die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt überquert. Dabei steuert der Rennfahrer ein elektrisch angetriebenes Rennfahrzeug, das sich durch Magnetschwebetechnik auf einer Rennstrecke mit integrierter kabelloser Ladefunktion bewegt. Durch ein holographisches System wird der Spielcharakter angezeigt. Da es ein kleines Auto ist, kann ohne Vorkenntnisse oder Ausbildung sofort als Rennfahrer gestartet werden. Mit dem „Cyber Race“ wird somit die Sehnsucht nach dem Rausch der Geschwindigkeit auf spielerische Weise gestillt.

 

 

'Urban Flower' von Etienne Sabarth
'Urban Flower' von Etienne Sabarth

Mit seinem Projekt "Urban Flower" will Etienne Sabarth die künftigen Mobilitätslösungen sozialer gestalten. Ausgehend von der Geste, jemanden eine Blume zu überreichen und somit eine Freude zu machen, ist die Hyundai Urban Flower eine sich im städtischen Raum bewegende Skulptur, die als Treffpunkt oder Rückzugsort dient. Zugleich nimmt die Urban Flower eine aktive Rolle ein, in dem sie auf die Stimmungen der Menschen mit Empathie einwirken kann und so der gestressten oder geplagten Person zu Hilfe kommt.
Bei allen Projekten wurde der Mensch in den Mittelpunkt gerückt, der auch in der Hyundai-Philosophie den Ausgangspunkt für die Mobilität der Zukunft bildet und in der heranwachsenden Generation Z einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt.