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Erfolg für Tobias Lugmeier

Tobias Lugmeier, 6. Semester Industriedesign
Tobias Lugmeier, 6. Semester Industriedesign

[24|07|2015]

Tobias Lugmeier, Student im 6. Semester der Studienrichtung Industriedesign, bekommt ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes


"Zu den Aufnahmekriterien für eine Förderung durch die Studienstiftung zählen neben hohen intellektuellen oder künstlerisch-kreativen Fähigkeiten Leistungsbereitschaft und Motivation, soziale Kompetenz, breite außerfachliche Interessen sowie gesellschaftliches Engagement...."
Auszug aus 'Aufnahme und Förderung' Studienstiftung des deutschen Volkes

Tobias Lugmeier gehört zu den wenigen Glücklichen - insgesamt gab es etwa 144 Bewerberinnen und Bewerber für 48 Stipendien in der Grundförderung der Designerauswahl -, die mit ihrer Vita und ihren Arbeiten die Jury überzeugen konnten. Er kann sich nun über ein tolles Stipendium freuen, das neben einer monatlichen Förderung, Büchergeld und einer Laufzeit bis zum Master-Abschluß, viele weitere Möglichkeiten und Chancen bietet. So gehört es zu den zentralen Anliegen der Studienstifung außergewöhnliche Talente zu vernetzen und als Plattform für einen wissenschaftlichen, interdisziplinären Austausch zu dienen.

Tobias Lugmeier zu seinem Erfolg:

"Ich freue mich sehr darüber, in die Studienstiftung aufgenommen worden zu sein. Es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die junge Gestalter in der Ausbildung unterstützen wollen und dass man doch vielleicht irgendwo das Richtige tut und es auch erkannt und gefördert wird.
Wertvoll ist das Stipendium einerseits natürlich wegen der finanziellen Unterstützung (auch in Hinsicht auf den Master), andererseits aber vor allem wegen des Netzwerkes in das man aufgenommen wird und das einem Zugang zu einer Unmenge an interdisziplinären Veranstaltungen ermöglicht, an die man sonst nicht rankommt.
Deshalb kann ich jedem, der zu einem der Auswahlseminare eingeladen wird, nur raten, unbedingt teilzunehmen, denn alleine diese Seminare sind eine wahnsinnig tolle Erfahrung und der Austausch mit den anderen Teilnehmern ist sehr inspirierend. Man darf sich bloß nicht von dem hohen Niveau der Arbeiten abschrecken lassen. Man muss sich immer wieder einreden, dass man selbst ja auch nicht ohne Grund eingeladen wurde, dann klappt das schon!"


Tobias Lugmeier zu seinen Arbeitsbeispielen:

"Ich beschäftige mich zur Zeit mit dem Thema Arbeiten und der Frage inwiefern physische Objekte uns Helfen können mit immateriellen Problemen umzugehen.
Herauskamen drei Objekte die eher mit Humor zu betrachten sind und bei denen nicht die rein technische Funktion im Vordergrund steht, sondern die vor allem emotional betrachtet werden sollen. Symbolische, skulpturale Dinge mit einer klaren Botschaft wie z.B. ein Schredder für To Do Listen, eine Uhr die immer Verschlossen ist und nur mit viel Kraft zu öffnen ist oder ein 'Funkloch' in das man sein Handy legen kann, um es vom Netz abzuschirmen.
Es geht um eine ironische und vor allem eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen Themen und gleichzeitig um eine prägnante, technische, didaktische Ästhetik."

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