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Licht gestalten

Jie Pu präsentiert den
Jie Pu präsentiert den "Magic Moment" ihrer Lampe

[24|07|2015]

Im Rahmen eines Wettbewerbs kreierten Studierende Lampen für eine neue LED-Technologie

„Viele Gestalter vergessen bei ihrem Design, das Licht zu beachten. Licht trägt jedoch zur Stimmung bei und sollte daher der Protagonist eines Leuchtelements sein“, stellt Industriedesign-Student Pawel Szczypinski bei der Präsentation seiner Lampe fest.

 

Die besondere Herausforderung des Wettbewerbs "Out of Bounds" war, die neue Acrich3-Technologie des LED-Herstellers Seoul Semiconductor einzusetzen. Diese lässt sich dem Smart Lighting zuordnen und kann ohne einen AC/DC Konverter direkt über das Wechselstromnetz betrieben werden. Neben hitzebeständigen Materialien beschäftigten sich die Studierenden auch mit solchen, die die Wärme ableiten können oder bauten Kühlaggregate ein. Betreut wurde das Projekt von Prof. Peter Naumann.

 

Pawel Szczypinski erklärt der Jury seinen Prototypen
Pawel Szczypinski erklärt der Jury seinen Prototypen

 

17 Studierende, 17 unterschiedliche Entwürfe

Für die Entwicklung ihrer LED-Leuchtkörper haben sich die Studentinnen und Studenten von sehr verschiedenen Dingen inspirieren lassen: von der heilsamen Wirkung von Salz, von den Reflektionen der Sonne oder den verschiedenen Farben des Lichts. Ihre Designobjekte lassen sich drehen, schwenken und verändern auch mal die Farbe.

 

Die Jury stellt sich vor
Die Jury stellt sich vor

 

Unter den Entwürfen waren Leuchten für die Decke, Wand, zum Stellen oder Hängen. Manche können einen ganzen Raum ausleuchten wie ein Baustrahler oder die Pflanzen in einem Raum mit wenig Sonnenlicht zum Wachsen zu bringen. Ohne Vorgaben zu den einsetzbaren Materialien konnten die Studierenden ihren Ideen freien Lauf lassen. Dadurch entstanden Designobjekte aus Keramik, Papier, Metall, Salzgestein und sogar eine Glasleuchte mit Wasserkühlung.

 

Im September werden die Leuchten beim LED Symposium in Bregenz ausgestellt.

 

Louisa Tomayer